kurzer auszug der lebensthematik

10er Typus

 

Der Machthaber | Manipulator | Chaos | Visionär

Der 10er repräsentiert das Männliche Prinzip, die Macht, das Revolutionäre, die Wandlung. Der 10er verfügte einst über grossen Reichtum und Macht. Er hat seine Macht missbraucht, wurde selbst entmachtet und hat alles verloren. Die 10 ist Alles oder Nichts. So hat er viele Krisen durchlebt, immer wieder vom Gewinn zum Verlust - die Ohn-Macht liegt im Nacken. Der 10er hat das natürliches Vertrauen in die Menschen verloren, da er selbst von der Verwandtschaft "umgebracht" oder hinters Licht geführt wurde. Der 10er hatte immer versucht, die Katastrophe zu vermeiden, und sie ist dann trotzdem gekommen. Der 10er fühlt sich dauernd überfordert und zu Höchstleistungen angetrieben, die eigene Schwäche darf man sich nicht anmerken lassen. Schwäche ist eine Einstellung, aber keine Realität.

Der 10er ist Krisen-erprobt sozusagen "bullet-proof". Er ist der Spezialist für Katastrophen-Hilfe und kann mit allen Situationen umgehen. Wo er ist, ist ein Chaos oder eine Krise zu lösen, oder etwas Neues auf die Beine zu stellen. Das ist sein Lebensthema. In Notlagen übernimmt der 10er das Denken und Führen für die anderen, er bringt die Familie ausser Gefahr. Der 10er verfügt über ein einzigartiges Denken; er ist oft in Beratungs- und Therapie-Berufen anzutreffen. In der Firma leistet der 10er Pionierarbeit, bringt den Turnaround - ist die Krise vorbei, muss der 10er das Feld räumen, es bleibt ihm verwehrt, weiterhin dabei zu sein, man entlässt ihn. So gesehen, wird er immer wieder entmachtet. 

Der 10er kann dominant und herablassend sein - sein Schmerz sitzt auf der Reaktion. Der 10er sagt nie ganz alles, weil er einmal die Erfahrung vom totalen Verlust erlitt. So will er heute immer auf Nummer sicher gehen und hält das As in der Tasche. 

In der Familie muss der 10er heute mit seinen Geschwistern meist ein Kampf um das Erbe führen, der 10er wird oft um das Erbe geprellt. Weil er damals die Macht über das Materielle hatte und diese missbrauchte, muss er heute in diesem Bereich unten durch. 

Der 10er hat immer das Gefühl, nicht richtig geistig verstanden zu werden. Seine Handlungen unterstützt er oft mit zahlreichen Erklärungen und Eventualitäten. Der 10er ist überzeugt, dass nur er richtig denkt und die "Sache im Griff hat", ergo "die anderen denken nicht". Er kann sich selten entspannen und hat immer das Gefühl, er müsse alle Entscheidungen auch noch für die anderen treffen. 

Wahre Macht braucht keine Demonstration. Der unbewusste 10er befiehlt, der bewusste 10er kommuniziert aus dem Herzen heraus.

Das 10er Kind ist aus einer Krisensituation oder Chaos zwischen dem Elternpaar entstanden. Das 10er Kind zwingt die Eltern, sich mit ihren Schwächen auseinanderzusetzen und die gegenseitige Abhängigkeit zu reflektieren. Die Eltern sind herausgefordert, offen und ohne jede Manipulation miteinander umzugehen und zu kommunizieren. Ein 10er Kind kann auch der Grund für das Weiterbestehen der Beziehung zwischen den Eltern sein - ist ein Kind da, muss das Paar zusammenbleiben. Ist ein 10er Kind in der Familie, muss sich die Familie mit der Schwäche eines männlichen Familienmitgliedes (Vater, Bruder) auseinandersetzen. Das 10er Kind muss in schlechten Zeiten das starke Mitglied in der Familie sein. 

Die 10er Frau unterstützt ihren Partner gegen aussen für die Anerkennung und den Status der Familie in der Gesellschaft. Die 10er Frau will über die Kontrolle und die Bestimmung verfügen, doch das stärkt lediglich ihre innere Unruhe und Besorgnis, die Situation nicht in den Griff bekommen zu können. Die 10er Frau hat den inneren Drang, für den Mann immer das heisse Eisen aus dem Feuer holen zu müssen, weil sie seit Kindheit mit der Schwäche des Männlichen konfrontiert ist. Die 10er Frau will immer die Beste sein in jedem Bereich ihres Lebens; das Lob für ihren Einsatz bleibt oft aus. Sie ist sich nicht gewohnt, dass sich jemand ihrer, dem Weiblichen, annimmt und ihr die Aufmerksamkeit für ihre Themen gibt. Erfährt sie das in der Freundschaft zu Menschen in ihrem Umfeld, kann eine innere Heilung stattfinden. 

Der 10er Mann lässt sich nicht in die Karten blicken. Er ist eher ein Einzelgänger und trifft Entscheidungen alleine. Der 10er Mann erwartet von seiner Partnerin, dass sie stark und selbständig ist. Sobald er zuhause ist, übernimmt er das Zepter. Er verteilt die Rollen in der Partnerschaft - er will in Ruhe gelassen werden. Der 10er Mann ist geprägt von der Erwartungshaltung seines Vaters, MANN darf keine Schwäche zeigen. Innerlich verspürt er eine dauernde Unruhe durch das Gefühl, sichtbare Veränderungen für sein Umfeld erbringen zu müssen. 

Dies ist ein Auszug aus der Typus-Beschreibung.